29.06.2007

Dr. Dieter Hundt: Unionskonzept zur Mitarbeiterkapitalbeteiligung geht in die richtige Richtung

Die Vorschläge der Union zur Mitarbeiterkapitalbeteiligung gehen in die richtige Richtung. Mit der Freiwilligkeit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie dem Verzicht auf eine Pflicht zur Absicherung von Verlustrisiken werden zentrale Forderungen von BDA und BDI berücksichtigt. Richtig ist auch, dass von gesetzlichen Regelungen zur Insolvenzsicherung abgesehen werden soll. Dies sollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer selbst entscheiden, sagte Dr. Dieter Hundt, Vorsitzender des gemeinsamen Präsidiums von BDA und BDI, heute in Berlin.

Mit der vorgeschlagenen steuerlichen Förderung kann die Ausweitung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung vorangetrieben werden. BDI und BDA begrüßen, dass ihr Vorschlag einer nachgelagerten Besteuerung im Unionskonzept aufgegriffen wird. Bei der nachgelagerten Besteuerung erfolgt die Besteuerung nicht bereits bei der Gewährung, sondern erst bei Verkauf der Kapitalbeteiligung.

Die SPD-Vorschläge gehen hingegen in die falsche Richtung. Ziel der Mitarbeiterkapitalbeteiligung muss eine engere Verbindung des Unternehmens mit den Arbeitnehmern sein, dies wird mit einem 'anonymen' Deutschland-Fonds nicht erreicht, sagte Hundt.

PRESSE - INFORMATION Nr. 55 / 2007, 29.06.2007
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