17.10.2007

Reformpolitik fortsetzen!

Wirtschaft und Politik müssen alles dafür unternehmen, dass es in Deutschland weiter aufwärts geht. Viele Unternehmen investieren wieder und schaffen neue Arbeitsplätze. Die Beschäftigten leisten gute Arbeit, und die Löhne steigen für viele spürbar.

Der aktuelle wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland ist auch eine Folge der richtigen und wichtigen Reformen der Agenda 2010. In den vergangenen beiden Jahren sind über 800.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze neu entstanden. Die Arbeitslosigkeit der über 55-Jährigen ist innerhalb des letzten Jahres um 20 % gesunken und die Beschäftigungsquote der 55- bis 64-Jährigen kontinuierlich gestiegen. Deutschland, seine Beschäftigten und die Unternehmen, aber auch die Arbeitslosen und vor allem die Älteren profitieren insgesamt von den Reformen der letzten Jahre.

Diejenigen, die in SPD und Union Kernpunkte der Agenda 2010 aufweichen oder zurücknehmen wollen, gefährden den Aufschwung und die gute wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land.

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft warnen deshalb gemeinsam davor, einen Teil der Reformen wieder zurückzudrehen. Deutschland darf nicht in eine populistische, rückwärtsgewandte Politik verfallen, während sich der Rest der Welt den notwendigen Veränderungen stellt. Der internationale Wettbewerb geht weiter. Auch bei uns müssen die Reformen mutig und entschieden fortentwickelt und vorangetrieben werden.

Wir rufen SPD und Union eindringlich auf: Keine Rolle rückwärts bei den Reformen!
Macht den Aufschwung nicht kaputt!


Jürgen Thumann
BDI-Präsident
Dieter Hundt
Arbeitgeberpräsident
Ludwig Georg Braun
DIHK-Präsident
Otto Kentzler
ZDH-Präsident
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